Gymnasium Friedrich II wird „MINT-freundliche Schule“


Im Rahmen des 4. Kongresses MINT ZUKUNFT SCHAFFEN! in der Stadthalle Reutlingen wurde das Gymnasium Friedrich II. in Lorch zusammen mit 57 weiteren Schule in Baden-Württemberg am 12. Oktober für sein herausragendes Engagement im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) ausgezeichnet und zur „MINT-freundlichen Schule“ ernannt. Die »MINT-freundlichen Schulen« werden für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Unternehmen sowie die Öffentlichkeit durch die Ehrung sichtbar und von der Wirtschaft nicht nur anerkannt, sondern auch besonders unterstützt. Bundesweite Partner der Initiative »MINT Zukunft schaffen!« zeichnen in Abstimmung mit den Landesarbeitgebervereinigungen und den Bildungswerken der Wirtschaft diejenigen Schulen aus, die bewusst MINT-Schwerpunkte setzen. Auf Grundlage eines anspruchsvollen Kriterienkatalogs wird die MINT-Profilbildung (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) überprüft, bewertet und wie im Falle des Gymnasiums Friedrich II. in Lorch letztlich als erfolgreich bestätigt. Bei der feierlichen Auszeichnung wurde deutlich, dass den „MINT-freundlichen Schulen“ sowohl für die einzelnen SchülerInnen als auch gesamtgesellschaftlich eine zentrale Bedeutung zukommen: „Die mathematisch-naturwissenschaftlichen Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler sind Erfolgsgaranten – sowohl für die Schüler als auch ökonomisch betrachtet, sagt Dr. Susanne Eisenmann, Ministerin für Kultus, Jugend und Sport des Landes Baden-Württemberg.                                                                                                                    Und auch Stefan Küpper, Geschäftsführer Politik, Bildung und Arbeitsmarkt bei den Arbeitgebern Baden-Württemberg, schätzt die Arbeit der „MINT-freundlichen Schulen“ als richtungsweisend ein: „Mehr und mehr wird die Sicherung der Fachkräftebasis darüber entscheiden, ob wir als Wirtschaftsstandort wettbewerbsfähig bleiben und weiter wachsen werden. MINT-Fachkräften kommt dabei eine Schlüsselrolle zu, die anstehenden Transformationsprozesse in Wirtschaft und Gesellschaft zu gestalten. Der Grundstein dafür wird in unseren Schulen gelegt, die die jungen Menschen dazu ertüchtigen sollen, den Wandel vor allem als Chance und als Gestaltungsaufgabe zu begreifen. Die MINT-freundlichen und die Digitalen Schulen gehen dabei mit innovativen Konzepten voran“.
                   
Die Ehrung der Schulen in Baden-Württemberg steht unter der Schirmherrschaft der Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Frau Dr. Susanne Eisenmann sowie der Kultusministerkonferenz (KMK).                                                                    Die Partner und somit diejenigen, die die Schulen ehren, sind: Cisco Systems; Deutsche Mathematiker-Vereinigung (DMV); Deutsche Telekom Stiftung; Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI); Klett MINT GmbH; Christiani; WRO World Robot Olympiad; Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V.
Das Gymnasium Friedrich II. in Lorch freut sich sehr über die Auszeichnung und sieht in dem Prädikat „MINT-freundliche Schule“ nicht nur eine Bestätigung der bereits geleisteten Arbeit, sondern auch einen Auftrag für die Zukunft!