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Lego-AG im Schuljahr 2016/2017


Die Erarbeitung von wissenschaftlichen Herangehensweisen und das Finden von kreativen Problemlösungen, die Fähigkeit zur Programmierung und Datenauswertung – dies sind die grundlegenden Ziele, die Wolfgang Hurich und Lehrerin Isabel Grau mit zwölf Schülerinnen und Schülern der Klassen 5, 6 und 7 des Gymnasiums Friedrich II. in der Lego-AG verfolgen.
Die Lego-AG trifft sich dafür wöchentlich für 90 Minuten, um an sechs Basis- und Ergänzungssets sowie sechs Arbeitsstation in Zweierteams einen individuell gestalteten Roboter zu konstruieren. Die Programmierung und Datenauswertung erfolgt mit dem Robotik-System „Lego Mindstorms Education EV3 Software“.
In der ersten Schuljahreshälfte bereiteten sich die Schülerinnen und Schüler intensiv auf die Teilnahme am Regionalentscheid des Robotik-Wettbewerbs „First Lego League“ vor. Dieser findet jährlich mit einem wechselnden Motto in der Wissenswerkstatt „Eule“ in Schwäbisch Gmünd statt. Der Wettbewerb steht stets im Zeichen der Nachhaltigkeit. Für die Lego-AG stand in diesem Jahr nicht nur die Programmierung an einem eigens für die Lego-AG hergestellten Spieltisch mit original „First Lego League“ Spielfeld und der Forschungsauftrag im Zentrum, sondern vor allem auch die Förderung von Teamwork. Erfolgreich belegte die Lego-AG den 3. Platz in der Kategorie Roboter-Game und dem 4. Platz im Forschungsauftrag.
Die folgenden Schulwochen wurden mit der Analyse des Roboter-Games und der Ausarbeitung bzw. Verfeinerung von Lösungsansätzen weiterer Aufgaben am Spieltisch verbracht. Kompetenzen rund um die EV3 Software und Technik des Roboters konnten vertieft werden. An den Theorieunterricht schloss sich immer eine praktische Umsetzung an. Ein unterschiedlicher Aufbau und Einsatz der Motoren wurde ebenso getestet wie die Funktionsweise der Sensoren (Gyrosensor, Ultraschallsensor, Farbsensor, Berührungssensor, Kreiselsensor). Eine besondere Herausforderung bildete das Durchqueren verschiedener Hindernisparcours, in denen auch die Sensoren zum Einsatz kamen.
In der Lego-AG wird die Theorie mit der Praxis verknüpft, die wissenschaftliche Herangehensweise mit sozialem Lernen. Die Schülerinnen und Schüler lernen dabei vor allem auch eins: Naturwissenschaften können großen Spaß machen!


Seit Beginn des Schuljahres gibt es am Gymnasium Friedrich II. eine Lego-AG für Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 und 6.  Nun freuen sich die Teilnehmer dieser AG riesig über eine großzügige finanzielle Spende der Kinderbedarfsbörse Lorch. Mit dem Geldbetrag von 500 Euro werden die fehlenden, dringend benötigten Bauteile für die verschiedenen Projektvorhaben beschafft. Herzlichen Dank!

Mitglieder der KIBEDA bei der Spendenübergabe im GFII