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Alice im Wunderland am F II am 2. und 3. Dezember 2010


03.012.2010 - Jana Pöge

Anfang Dezember war es wieder einmal soweit: Die Schülertheatergruppe unter Leitung von Frau Adis zeigte nach langer und intensiver Probe ein neues Stück. Dieses Mal handelte es „Alice im Wunderland“.

Alice ist ein junges Mädchen, das eine verrückte Geschichte erlebt, als es im Garten sitzt und darüber nachdenkt, wie sie es nur anstellen könnte, während des Tees ihren Eltern und deren Gästen etwas vorzusingen. Denn sie ist der Meinung nicht singen zu können und macht sich deshalb große Sorgen. Plötzlich hüpft ein weißer Hase mit einer Taschenuhr an ihr vorbei und murmelt etwas davon, dass er zu spät käme. Die verwunderte Alice folgt ihm. Dabei fällt sie in ein großes Loch, das nicht mehr zu enden scheint. Als sie wieder festen Boden unter den Füßen hat, merkt sie, dass sie sich in einem Wunderland befindet. Während sie versucht, dem Hasen zu folgen bzw. ihn wieder zu finden, erlebt sie die unglaublichsten Dinge. Einmal schrumpft sie, einmal ist sie so groß wie ein Riese. Sie trifft zwei kleine, fette Männer, die Dideldum und Dideldei heißen und die sie ein Stück auf ihrer Suche nach dem verrückten Hasen begleiten. Sie trifft auf eine Raupe namens Absolem, die Shisha raucht. Sie heißt Absolem, da sie sehr weise ist. Sie gibt Alice zwar nur verwirrende Ratschläge, hilft ihr aber wieder auf ihre Normalgröße wieder zu gewinnen. Im Folgenden gelangt sie in eine Küche, wo kurz zuvor der weiße Hase einen Briefumschlag für eine Herzogin abgegeben hatte. Vor der Tür hat sie eine kleine Auseinandersetzung mit einem Frosch, der ihr nicht verraten will, wie sie in die Küche kommen würde. Als sie zum Schluss doch in die Küche gelangt, trifft sie dort auf die Herzogin mit ihrem Baby im Arm und auf eine Köchin, die viel zu viel Pfeffer in eine Suppe hinein gibt, sodass alle in der Küche ständig niesen müssen. Außerdem trifft sie dort auf eine Katze, die die ganze Zeit grinst. Als sie die Herzogin darauf anspricht, sagt diese ihr, dass dies eine „Grinsekatze“ sei. Aber als Alice dann nachfragen will, wo die Katze abgeblieben sei, tut die Herzogin so, als ob sie nicht wüsste, wovon Alice spricht. Die Herzogin wirft Alice ihr Baby in die Arme und lässt sie mit ihm allein, da sie sich noch für das Krocketspiel fertig machen will. Das Baby in Alice Armen verwandelt sich in ein Schwein und Alice setzt es vor Schreck auf dem Boden ab. Alice macht sich weiter auf die Suche nach dem Hasen. Sie kommt zu einem Hutmacher und zwei weiteren Tieren, die sprechen können. Die Teegesellschaft ist allerdings so verrückt und erlaubt sich lauter Späße mit Alice, sodass Alice nach einiger Zeit beschließt wieder zu gehen. Nach einiger Zeit kommt sie auf ein Krocketspielfeld, auf dem gerade das Krocketspiel vorbereitet wird. Dort lernt sie die Herzkönigin und den Herzkönig kennen und sie trifft wieder auf den sonderbaren Hasen mit Taschenuhr. Die Vorliebe der Herzkönigin besteht darin, Leuten die Köpfe abzuhacken. Die Herzkönigin fordert Alice auf, mit ihnen Krocket zu spielen. Alice war sehr verwundert, als sie feststellt, dass die Flamingos die Schläger sind und die Igel die Spielbälle. Die Herzkönigin lässt alle Mitspieler, außer Alice, köpfen. Zum Schluss ist das Spiel mit einem unentschieden zu Ende. Es kommt zu einer Gerichtsverhandlung, da die Törtchen der Herzkönigin gestohlen worden sind. Der Herzbube wird von der Königin verdächtigt, es kommen Zeugen, die aussagen, was sie über diese Angelegenheit wissen. Als Alice an der Reihe ist und der König und die Königin sie nicht ausreden lassen, sie ständig zu Recht weisen und am Ende sogar noch dazu verurteilten, dass der Kopf abgehackt werden solle, wird es Alice zu viel und sie schreit, dass hier doch alle nur ein Kartenspiel seien. Nun wirbeln alle Spielkarten durch die Luft. Plötzlich wacht Alice auf und bemerkte, dass das alles nur ein sonderbarer Traum war.

Die Theateraufführung war sehr gut gelungen. Der geringe Platz, der der Theater-AG zur Verfügung stand wurde gut ausgenützt, alle Zuschauer konnten gut auf die Bühne sehen, da extra verschiedene Erhöhungen aufgebaut wurden. Die Wände waren gut gestaltet und in sehr interessanter Weise aufgestellt. Die Projektionen waren sehr einfallsreich und trugen gut zum Gesamtbild bei. Frau Adis hat auch mit einer sehr interessanten Idee, Alice wachsen und schrumpfen lassen. Man sah wie viel Zeit und Aufwand hinter der Aufführung steckte. Neben den Schauspielern trugen noch viele weitere Personen zum Gelingen dieses Abends bei. Ein Dank und ein großes Lob an alle Schauspieler, die Kunst-AG, alle weiteren Schülern und vor allem an Frau Adis, die sich um die vielen tollen und selbst gefertigten Requisiten und die Kulisse gekümmert haben. Auch die Techniker leisteten mit ihren Licht-und Musikeffekten wieder tolle Arbeit. Hoffentlich können wir uns bald wieder auf eine Aufführung der Theater-AG freuen.